Dienstag, 9. Februar 2016

Spin the black circle

Es gibt so viel wunderbare Musik und bei der Anzahl an Veröffentlichungen heutzutage ist es schwer, einen Überblick über diesen Teil des Ganzen zu bewahren. So oder so ähnlich war meine Überlegung schon vor längerer Zeit. Diese Überlegung führte letztendlich dazu, sich Gedanken über eine Radiosendung zu machen.

Ich weiß schon, in der Jetzt-Zeit Radio hören ist ziemlich out-of-date, ich würde eher sagen … old-fashioned. Aber altmodisch ist eh super und das gute alte Radio hat sich nach wie vor eine Berechtigung in der sich immer schneller drehenden Spirale dieser Medienwelt verdient. Also plane ich gerade an einer ersten Sendung. Altmodisch eben, aber so richtig, mit Zettel, Füllfeder, Schallplatten und CD‘s.



Die erste Frage die sich stellt, WAS? Was soll das denn für eine Sendung werden, Musiksendung, klar, aber welche Musik? Immerhin gibt’s für mich nur zwei Arten von Musik, die die gefällt und die die eben nicht gefällt. Also eine nicht objektive Musiksendung, auch klar.  Aber seien wir uns doch ehrlich, Objektivität, die gibt’s doch eigentlich eh nicht. Also, Musik – Check! 

Zweite Frage, WIE …? Wie lange, wie oft, wie gestaltet? Nun angesichts der Tatsache, dass ich nicht hauptberuflich beim Radio bin (poor me!), kann ich die Sendung nicht in kurzen Zeitabständen machen, allerdings sollte doch eine Kontinuität vorhanden sein. Und weiters lohnt es sich nicht, etwas unter einer Stunde zu machen. Daher plane ich mal mit einer einstündigen Sendung pro Monat, fürs Erste. Zur Gestaltung der Sendung sei gesagt, dass ich mit dem Radio fernab dieser grauslichen Formatierungsschienen der Gegenwartsstationen groß geworden bin. Gespielt wurde, was gefallen hat. Und hat ein Lied mal länger als 4 Minuten gedauert, auch gut. Das heißt für die geplante Sendung, dass ich ohne Selbstbeweihräucherungsjingles nach jedem Song auskomme, die Lieder werden ausgespielt und es gibt Informationen zwischen den gespielten Songs.

Dritte und letzte Frage, WO? Wo kann ich denn meine Ideen einbringen, ohne dass ich von Radiotestzahlen, Hörergewohnheiten und Werbemachern beeinflusst werde? Lange überlegt, Lösung gefunden. Die Freien Radios in Österreich. Und somit ist meine Homebase für diese Musiksendung radio AGORA  geworden.

Eine letzte Frage (fürs Erste) bleibt noch zu klären, wie soll die Sendung heißen? 
TaTa … 60 Minuten (Lieder, Geschichten, Lyrics).

Die Zusammenfassung aller Fragen liest sich dann letztendlich so:

Ich präsentiere jeden zweiten Montag im Monat in der Zeit zwischen 22 und 23 Uhr auf radio AGORA die Musiksendung 60 Minuten (Lieder, Geschichten, Lyrics). Die Sendung wird altmodisch von mir präsentiert und befasst sich mit Popmusik, okay, jener Popmusik die nicht jeden Tag im Radio zu hören ist. So jetzt aber. 
Los geht’s am 14. März 2016, und von da an immer monatlich. Die Playlist gibt’s dann immer hier auf dieser Seite zum Nachlesen.
See this needle... see my hand...
Drop, drop, dropping it down...oh, so gently...
(…)
Spin, spin...spin the black circle