Dienstag, 26. April 2016

Das neumoderne Kastl und diese Serie


 
 
Da sitze ich gestern Abend vor so einem neumodernen Kastl und hab eine neue Serie für mich entdeckt. Okay ich geb‘s zu, der eigentliche Grund, vor diesem Kastl zu sitzen, war der Start einer andren Serie (ja genau die).

 

Ich bin dann aber auf Vinyl gestoßen. Auch nicht durch Zufall, ich hab im Vorfeld schon ein paar Dinge über diese neue Serie gelesen, und da sind dann Namen wie Martin Scorsese und Mick Jagger bei mir hängengeblieben. Man mag mir jetzt vielleicht vorwerfen, dass ich leicht zu unterhalten bin, aber diese Serie hat etwas geschafft, sie hat mich nämlich aus dem täglichen Wahnsinn ausklinken lassen. Der tägliche Wahnsinn namens Angstmache der Politik vor hilfesuchenden Menschen, der Wahnsinn namens politische Zukunft in Österreich (gerade nach dem Ausgang der Präsidentenwahl – aber das wäre eine andre (Horror)Geschichte) … ja eh wissen.

 

Und dann sitze ich also da und bin einfach nur begeistert. Die Musik, der Style, der Plot. Dazu sei kurz gesagt, Richie Finestra (gespielt von Bobby Cannavale) taumelt als Chef eines Plattenlabels wischen Drogenrausch und Realität oder anders formuliert Euphorie und Depression hin und her. Sein Plattenlabel „American Century Records“ wird, wenn es so weitergeht, bald nicht mehr sein und nach großen Erfolgen mittlerweile von vielen Künstlern nur mehr als „American Cemetery“ bezeichnet. Auf der Suche nach dem neuesten heissen Scheiss von Morgen haben die Mitarbeiter seiner Firma anscheinend den Anschluss verpasst. Schauplatz ist das New York City der 70iger Jahre. Im Vordergrund steht die Rockmusik von damals, wobei man schon im Pilotfilm zur ersten Staffel kurz angedeutet bekommt, in welche Richtung sich das Musikbusiness entwickeln wird, Disco ist im Anmarsch.

 

Interessant ist, wie fiktive Charaktere mit realen Personen der damaligen Zeit in der Geschichte verwoben werden. In einer Szene trifft Finestra auf Led Zeppelin (gespielt von Schauspielern). Eine weitere Szene lässt den Zuschauer Teil haben an einem Konzert der New York Dolls (natürlich auch verkörpert durch Schauspieler). Mehr Handlung lässt der Pilotfilm nicht zu. Es geht vordergründig um das Überleben von American Century Records.

 

Ich bin für meinen Teil schon gespannt, wie lange meine Euphorie anhalten wird. Bei der andren Serie ist sie nämlich schon sehr am Abflauen. Für Vinyl-Nachschub ist auf jeden Fall gesorgt, der Vertrag für Staffel 2 wurde schon unterschrieben.

 
Aber seien wir uns mal ehrlich, eine Serie mit einem solchen Namen, die muss man einfach gern haben.

Donnerstag, 21. April 2016

My name is Prince ... the one and only

Der Musikliebhaber in mir ist soeben gerade geschockt und wieder einmal traurig. Soeben erreicht mich die Nachricht, dass Prince gestorben ist.

Ich hör mir gerade ein sehr psychedelisch angehauchtes Album einer Londoner Band an, wie passend einer der Titel ... "In Silence" ... nun, es ist der erste Moment und mir fehlen gerade die Worte. Es ist still geworden in mir. Wieder ein großer Künstler von dem man sich verabschieden muss. Soll ich dazu überhaupt was schreiben? Nein, und wenn dann mit den Worten des Künstlers selbst ...

Since you've been gone I can do whatever I want
I can see who ever I choose
Eat my dinner in a fancy restaurant
But nothing, nothing can take away these blues







Dienstag, 12. April 2016

60 Minuten - Playlist vom 11. April 2016



Nummer 2 war gestern auf Sendung, hier jetzt die Playlist zum Nachlesen:



Maximo Park

Give, get, take

Maximo Park

The coast is always changing

Ben Harper 

Steal my kisses

Nadia Reid

Runway

Suede

Outsiders

Pulp

Mis-Shapes

Nadia Reid

Reaching through

Florence & The Machine

How big, how blue, how beautiful

Nadia Reid

Call the days

Basia Bulat

Infamous

Nadia Reid

Seasons change

Malajube

Pâte filo

Basia Bulat

In the night




Die Sendung wird in den nächsten Tagen wie immer auch online zum Nachhören verfügbar sein.
# 3 geht am 9. Mai 2016 auf Sendung.

Montag, 11. April 2016

60 Minuten Ausgabe # 2 heute Abend



 

Heute gibt’s die zweite Ausgabe von 60 Minuten auf radio AGORA ab 22:00 Uhr im Radio oder online zu hören. Geografisch geht’s in Nummer zwei heute von Neuseeland (ich stelle das wunderbare Debütalbum von Nadia Reid vor) über Großbritannien bis nach Kanada. Außerdem gibt’s einen musikalischen Vergleich zwischen Britpop von damals und ähm tja, … heute. Die Sendung wird für alle, die es heute nicht schaffen, in den kommenden Tagen wieder online zum Nachhören sein. Playlist zur Sendung folgt ebenfalls!